Weihnachtsfeier 2019

Am Donnerstag,

dem 12. Dezember fand

zwischen 15 und 17 Uhr  die diesjährige Weihnachtsfeier unseres Pflegekinderdienstes in den  Räumlichkeiten von Mogli statt. Obwohl das Mogli Team durch Krankheit stark geschwächt war, und auch die eigens für diesen Anlass engagierte Märchenerzählerin kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste, kamen viele Kinder und Pflegeeltern, um gemeinsam ein paar schöne Stunden bei Waffeln, Plätzchen, Punsch, Tee, Kaffee und netten Gesprächen zu verbringen. Weihnachtliche Musik im Hintergrund und Kerzenlicht trugen auch zu gemütlicher Atmosphäre bei. Die Kinder beschäftigten sich miteinander mit den vorhandenen Spielmöglichkeiten. Außerdem konnten sie Sterne und Tannenbäume basteln, sodass für die Pflegeeltern die Möglichkeit bestand, recht entspannt miteinander zu plauschen, ein wenig runter zu kommen und sich austauschen.

 

Wir wünschen allen Pflegefamilien besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start in das Neue Jahr 2020!

 

Herzliche Grüße

 

Ihr Mogli Team

 

Fortbildung Hedi Gieß (5.11.2019)

Hier  finden Sie die versprochene Präsentation im Nachgang zur Fortbildungsveranstaltung „Dauerhafte Auswirkungen von Traumatisierungen im Alltag der Pflegefamilien“ von Frau Hedi Gieß:  

Elternabend Bereitschaftspflege -                           Biographiearbeit und Übergänge

  

Am Abend des 9. Oktober fanden sich einige Pflegeeltern in den Räumlichkeiten von Mogli ein, um gemeinsam über das Thema: „Biographiearbeit und Übergänge“ in Austausch zu treten. Insbesondere ging es darum, die „harten Cuts“, also „Harten Übergänge“, die ein Kind oftmals erlebt im Laufe seiner Biografie nach Herausnahme aus der Herkunftsfamilie, möglichst zu vermeiden. Darüber hinaus  ging es auch darum, wie kann eine Biografie so erzählt werden, ohne dass es lediglich zu einer Aneinanderreihung von Hilfen kommt und wer erzählt dem Kind diese Geschichte. Gibt es eine Lotsin/einen Lotsen, der dafür infrage kommen könnte?

 

Oftmals ist ein harter Cut bei der Herausnahme des Kindes aus der Herkunftsfamilie nicht zu vermeiden. Besonders bei schon etwas älteren Kindern handelt es sich meist um ein traumatisches Erlebnis.

 

In diesem Zusammenhang haben PKD und Bereischaftspflegeeltern nicht so viel Einfluss. Allerdings könnte man tatsächlich überlegen, ob es in manchen Fällen Sinn macht, wenn Bereitschaftspflegeeltern bei der Herausnahme mit dabei wären. Sie müssten dabei allerdings in diesem Zusammenhang auf jeden Fall für das Kind eine positiv besetzte Rolle innehaben…

 

Bereitschaftspflegeeltern haben mehr Einfluss auf die Gestaltung des Übergangs in eine Dauerpflegefamilie. Oft finden auch hier harte Cuts statt, insofern, dass Kinder von jetzt auf gleich aus der Bereitschaftspflegefamilie herausgenommen und in die neue Dauerpflegefamilie gebracht werden. Es findet also entweder eine nur sehr kurze oder im schlechtesten Fall gar keine Übergangs- bzw. Eingewöhnungszeit statt - weder für die Bereitschafts- bzw. Dauerpflegeeltern, noch für die Kinder, welche in den meisten Fällen am heftigsten damit zu kämpfen haben. Es braucht natürlich seine Zeit, bis sich ein Kind an seine neuen Bezugspersonen gewöhnt hat, bzw. sich von den bisherigen Bezugspersonen verabschiedet hat. Jedes Kind benötigt dafür einen individuellen Zeitraum.

 

Braucht etwa ein Kind, welches drei Monate in der Bereitschaftspflegefamilie war nur vier, fünf, oder sechs Wochen, um mit den neuen Personen vertraut zu werden, so kann es sein, dass ein anderes Kind, welches anderthalb Jahre in einer Bereitschaftspflegefamilie war möglicherweise sechs Monate um sich an die neuen Personen zu gewöhnen. Diese individuellen Zeitspannen sollten in einer Übergangsphase beachtet und zum Wohle des Kindes an den von ihm gesendeten Signalen orientiert sein.

 

Gemeinsam legten wir eine visionäre Lebenslinie eines Pflegekindes und verdeutlichten uns damit mögliche Übergänge. Im Anschluss lasen wir einen offenen Brief, den Bereitschaftspflegeeltern an  Dauerpflegeeltern geschrieben haben und kristallisierten für uns wichtige Aspekte heraus. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass bei dem Übergang zwischen Bereitschafts- und Dauerpflegeverhältnissen eine offene Kommunikation über das Thema „Wer braucht was beim Übergang?“ stattfinden, bzw. dass die Frage „Was braucht das Kind beim Übergang?“ in jedem Fall priorisiert werden solle.

 

Es wurden noch einige gute Ideen gesammelt, die den Kindern die Übergange  in neue Familien erleichtern können, wie zum Beispiel: ein mit Lieblingsdingen des Kindes bestückter Rucksack, ein Foto- oder Videotagebuch, eine Schatzkiste mit Dingen, die dem Kind wichtig sind….

 

Es  kam auch die Frage auf, wer dem Kind bis zum Erwachsenenenalter in den Übergangsprozessen eine lotsende Person sein könnte…

 

Eine solche Funktion verlässlich wahrnehmen zu können, scheint fast unmöglich zu sein, da immer wieder im Laufe der Jahre Zuständigkeiten wechseln. Wir finden es jedoch lohnenswert, weiterhin über diese Frage nachzudenken.

 

Es war ein für alle Anwesenden ein lohnenswerter Abend und mit regem Austausch!

 

Das Mogli-Team bedankt sich recht herzlich für die Teilnahme und freut sich auf die nächsten Abende mit Ihnen!

 

 

 

Das Personalkarussell hat sich gedreht!

Am 1. August durfte das Mogli Team Bettina Büdenbender als neue Mitarbeiterin und neue Gesellschafterin begrüßen!

Sie "beerbt" damit Marianne Hohmann, die als pädagogische Fachkraft den wohlverdienten Ruhrstand antritt. Allerdings bleibt Frau Hohmann dem Team noch für ein weiteres Jahr als Verwaltungskraft erhalten, worüber wir uns sehr freuen!

Bettina Büdenbender, Diplom Sozialpädagogin und Systemischer Coach, ist 59 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Die letzten 30 Jahre war sie bei der Stadtverwaltung Siegen im Allgemeinen Sozialen Dienst beschäftigt.

Anfang September vergrößerte sich das Team noch einmal. Heidi Dreisbach, 54 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder stieg als weitere pädagogische Fachkraft bei Mogli ein. Frau Dreisbach ist ebenfalls Diplom Sozialpädagogin und arbeitete bereits die letzten 2,5 Jahre als geringfügig Beschäftigte in der Rolle der Beraterin für die leiblichen Eltern

für Mogli.

Auch sie verließ die Stadtverwaltung Siegen - allerdings die Abteilung "Gleichstellungsstelle", um bei Mogli "voll" einzusteigen.

Bettina Büdenbender und Heidi Dreisbach freuen sich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Pflegefamilien und -kindern, leiblichen Eltern, und kooperierenden Institutionen!

Marianne Hohmann Ihrerseits bedankt sich ganz herzlich bei all diesen für die gute Zusammenarbeit in den letzten 3 Jahren!

Wir vom Mogli Team bedanken uns ganz herzlich bei Marianne Hohmann und wünschen Ihr alles alles Gute für Ihren neuen Lebensabschnitt!

14.09.2019 Sommerfest für Pflegeeltern

Bei wunderschönem, spätsommerlichen Wetter fand das alljährliche Sommerfest diesmal in und um die Grillhütte Obersdorf-Rödgen herum in Wilnsdorf statt. Erfreulich viele  Pflegefamilien nutzten die Möglichkeit sich bei leckeren Grillwürstchen, diversen selbstgemachten Salaten, Kaffee und Kuchen auszutauschen und verbrachten zwischen 14 und 18 Uhr eine gute Zeit zusammen. Auch die „Piccolinos“ (www.piccolino-kinderevents.de) waren wieder mit dabei und boten den Kindern und Jugendlichen reichlich Spielmöglichkeiten um sich auszutoben. Beim Bogenschießen, Produzieren von Riesen - Seifenblasen, Verkleiden, Schminken, Tattoos  und vielen anderen Spielmöglichkeiten kam keine Langeweile auf. Wir bedanken uns bei allen Pflegefamilien und Helfern für den schönen Nachmittag und freuen uns jetzt schon auf das nächste Sommerfest!

6.9.2019 Meine Erfahrungen im Praktikum

Hallo, mein Name ist Milena Haas und ich habe diesen Sommer mein Praktikum bei Mogli gemacht. Aktuell studiere ich Soziale Arbeit an der Uni Siegen. In den vergangenen Monaten habe ich viele Erfahrungen machen dürfen und einen Einblick in die Arbeit eines Pflegekinderdienstes bekommen. Einige von Ihnen habe ich persönlich kennengelernt oder sogar eine Zeit lang begleitet. 

Ich möchte mich an dieser Stelle beim Mogli-Team für das Vertrauen und die unterstützende Begleitung während meines Praktikums bedanken. Aber auch Ihnen möchte ich Danke sagen. Für mich als Studentin und angehende Sozialpädagogin war es besonders wichtig einen realistischen Eindruck von der Arbeit und dem alltäglichen Leben einer Pflegefamilie zu bekommen. Dies wurde durch Ihre Hilfe und Zusammenarbeit erst möglich. Vielen Dank dafür!

1.12.2018 - "Elterliche und professionelle Präsenz"

Tagesveranstaltung für Adoptiv- und Pflegeeltern im Gemeindehaus in Kaan-Marienborn unter der Leitung von Claudia Terrahe-Hecking in Kooperation mit den Pflegekinderdiensten und den Adoptionsstellen der Stadt Siegen und des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Wir freuen uns sehr, dass es in Kooperation mit den Adoptionsstellen und den Pflegekinderdiensten von Stadt und Kreis gelungen ist, eine Tagesveranstaltung zum Thema "Elterliche und professionelle Präsenz" durchführen zu können. Wir konnten Claudia Terrahe-Hecking gewinnen, die Lehrtherapeutin am Institut für Familientherapie in Weinheim ist und sich dort, gemeinsam mit anderen Kollegen, sehr mit dem Thema "Stärke statt Macht" auseinandersetzt und uns das Konzept von Haim Omer und Arist von Schlippe vorgestellt hat. Es geht dabei um sehr praktische Handlungsmöglichkeit in eskalierenden Situationen in Familien. Oftmals entsteht dort bei allen Beteiligten große Hilflosigkeit. Die vorgestellte Methode erfordert eine Änderung der Haltung in Konfliktsituationen mit Kindern. Wir haben erlebt, dass uns dies teilweise fremd ist, aber neue Möglichkeiten eröffnet.  

Am Vormittag hat Frau Terrahe-Hecking uns die Theorie dieser Haltung vorgestellt und am Nachmittag konnte, anhand von Fallbeispielen, in Kleingruppen dies ausprobiert werden.

Sowohl die Pflegeeltern, als auch die Fachkräfte, haben einen sehr interessanten Tag verbracht, der ein neues Handlungsspektrum für Familien in Krisensituationen aufgezeigt hat.

Zu den ganz praktischen Umsetzungen fügen wir die Arbeitsunterlagen und eine Literaturliste hier an:

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Grundlagen des Konzeptes.pdf
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Körbemodell.pdf
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20.11.2018 - Elternabend "Traumatisierte Kinder" mit Herrn Semmerling

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir Herr Semmerling, der viele Jahre als Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut in der Kinderklinik gearbeitet hat, für diesen Vortrag gewinnen konnten. Er hat viele missbrauchte oder misshandelte Kinder behandelt und begleitet. Er hat uns an diesem Abend auf sehr verständliche Art über die Theorie von Traumata und auch die Therapiemöglichkeit erzählt. Einige Annahmen zu diesem Thema wurden nochmal in ein anderes Licht gerückt. Wir konnten sehr von seinem großen Erfahrungsschatz und seiner Fachkompetenz profitieren. Herr Semmerling hat im Anschluss noch etliche, auch ganz  persönliche Fragen beantwortet. Wir danken ihm an dieser Stelle nochmals für seinen engagierten Vortrag und unseren Pflegeeltern für die rege Teilnahme und das große Interesse, immer wieder Möglichkeiten zu suchen, die Pflegekinder zu unterstützen.  

Falls Sie sich einige Aspekte des Vortrags nochmal in Erinnerung rufen wollen, können Sie sich die Folien hier ansehen.

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Traumatisierte Kinder 11-2018.pdf
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10.11.2018 -  Bouldern

Nachdem die Pflegekinder im letzten Jahr so viel Spaß beim Bouldern in Jungs Boulderhalle hatten, haben wir dies gerne in diesem Jahr nochmal wiederholt. Wieder war es ein gelungener Vormittag mit Trainerunterstützung. Die Kinder konnten sich ausprobieren und ihre Grenzen austesten und waren sehr stolz, wenn sie ein gestecktes Ziel erreicht hatten. Die Eltern konnten aus dem Café bei guter Verpflegung ihren Kindern zuschauen und sich mit anderen Pflegeeltern austauschen. Es war wieder sehr schön und wir waren sicher nicht zum letzten Male dort. Vielen Dank auch an das Team der "Schlüsselstelle".

22.09.2018 - Sommerfest

Dieses Jahr fand das alljährliche Sommerfest erstmals gemeinsam mit den Pflegekinderdiensten des Kreises Siegen-Wittgenstein, der Stadt Siegen und der Adoptionsvermittlungsstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein statt. Trotz des regnerischen, eher herbstlichen Wetters sind viele Familien gekommen. Der Tag bot sowohl für Jung als auch Alt ein abwechslungsreiches Programm, das mit Hilfe des Vereins Waldland Hohenroth gestaltet wurde. Die Pfadfinder und andere helfende Hände luden u.a. zu Handwerkerparcours, Märchenerzählungen, Musik, einem Lagerfeuer mit gegrillter Wildwurst und einem üppigen Buffet ein. Wir bedanken uns bei allen Pflegefamilien und Helfern für den schönen Nachmittag.

13.09.2018 - Elternabend

An diesem Abend sind wir gemeinsam mit den Pflegeeltern in einen Austausch gekommen. Themen waren, was Pflegeeltern als Familie und in der Gesellschaft leisten und was Pflegekinder wiederum auch positives in die Familien einbringen. Außerdem wurde sich darüber ausgetauscht, wie sich die Kooperation mit den unterschiedlichen Institutionen gestaltet. Die anwesenden Pflegeeltern sammelten gute Ansätze und brachten sich aktiv in die Diskussionen ein.

02.08.2018 - Minigolf

An diesem Vormittag durfte das Mogli-Team mit einigen Pflegefamilien die Minigolf Arena Siegen besuchen. Bei gutem Wetter konnte das Spiel nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen, viel Spaß bereiten. Anregende Gespräche, eine angenehme Atmosphäre und ein Eis für alle, führten letzendlich zu einem sehr gelungenen Tag.

03.04.2018 - Herzlich Willkommen bei Mogli

Wir freuen uns sehr, dass ab dem 03.04.2018 Frau Petra Melchert-Marx unser Team verstärkt. Sie ist 48 Jahre alt und hat selbst 3 Kinder im Alter von 25, 23 und 11 Jahren. Frau Melchert-Marx hat Soziale Arbeit an der Uni Siegen studiert und ca. 4 Jahre in der Forschungsgruppe von Professor Wolf und Andrea Dittmann mitgearbeitet. Von daher ist sie mit unserem Thema "Pflegekinder" sehr vertraut und wir sind sicher, dass sie sowohl fachlich als auch persönlich eine Bereicherung für unser Team sein wird.

7.3.2018 Verwandtschaftspflegeelternfrühstück

An diesem Morgen waren Großmütter und -väter anwesend, die ihre Enkelkinder aufgenommen haben. Bei gemütlichem Frühstück gab es zuerst einen regen Austausch über die Nutzung der neuen Medien. Unser vorbereiteter Input betraf das Thema "Wie hat sich ihre Beziehung zu den Eltern der in Pflege genommenen Kinder verändert, seit dem die Kinder bei ihnen leben?" Auch dazu wurde sehr offen berichtet.

1.3.2018  Elterncafé  "Der Frühling kommt"

-auch wenn es draußen noch sehr winterlich war, haben die Kinder mit ihren Müttern mit viel Begeisterung das Osterfest vorbereitet. Mit bunten Farben wurden Ostereier und Hühner angemalt. Bei Kaffee für die Eltern, Kakao für die Kinder und leckeren Schokoladen Crêpes verging die Zeit wie im Flug.

13.2.2018 "Pflegeeltern in Kontakt" (Kinder im Grundschulalter)

An diesem Elternabend haben wir uns in kleinem Kreis mit den verschiedenen Möglichkeiten der Biografiearbeit mit den Pflegekindern beschäftigt. "Biografie" bedeutet "Lebensbeschreibung" und ist besonders für Kinde von großer Bedeutung, die Brüche in ihrem Leben erfahren mussten und die verschiedene Lebenssituationen mit Beschreibungen, Fotos oder Gegenständen in Erinnerung gehalten werden. Es fand ein reger Austausch über die verschiedenen Möglichkeiten statt. Z.B. eine Schatzkiste packen, Fotobücher/-alben, Geschichten schreiben, Bilderbücher, Rituale, Lebensbücher und Genogrammarbeit mit den leiblichen Eltern.

4.-7.1.2018  Konzeptionstage mit unserem Team auf Juist

Wir haben ein paar schöne und effektive Team-Tage auf der Nordseeinsel Juist verbracht. Wir hatten eine gute Mischung aus Spaziergängen am Strand und lockeren Gesprächen untereinander, haben aber auch sehr intensiv an Prozessabläufen unserer Einrichtung gearbeitet. Auch über die neuen Standards im Pflegekinderwesen und unsere Konzeption haben wir uns nochmal ausgetauscht. Übereinstimmend waren wir der Meinung, es war eine gute Zeit für das Team und für unsere Arbeit. Nun sind wir dabei das Besprochene umzusetzen.

10.11.2017 "Märchen und Bücher"

An diesem Nachmittag war die Märchenerzählerin Sonja Bäumer hier und hat uns mit phantasievollen Geschichten verzaubert. Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen hingen an ihren Lippen und waren ganz fasziniert. In den Erzählpausen gab es Waffeln, Kakao und Kaffee. Außerdem hat Frau Eva-Maria Grass von "Bücher buy Eva" einen Büchertisch mit Literatur zum Thema "Pflegekinder" und Weihnachtsgeschichten, sowohl für Erwachsenen, als auch für Kinder, angeboten. Bei schöner Atmosphäre ist die Zeit vergangen wie im Fluge.

26.09.2017 Elternabend    "Nähe und Distanz"

An diesem Elternabend für zukünftige Bereitschaftspflegeeltern ging es um das Thema "Nähe und Distanz".

Bei warmen Getränken konnten wir uns ausführlich über bereits gemachte Erfahrungen mit Bereitschaftspflegekindern und neuen Ideen austauschen. Wir haben verschiedene Gruppenaufstellungen durchgeführt und herausgefunden, was Nähe und Distanz für Pflegekinder und auch für jeden einzelnen von uns bedeuten.

Wir danken für die Teilnahme und freuen uns schon auf die nächsten Elternabende!

09.09.2017 Veltins-Arena

Das Mogli-Team durfte mit einigen Pflegefamilien die Veltins-Arena in Gelsenkirchen besuchen. Vom Stadion-Pfarrer Herrn Bart wurden wir über die Tribünen, durch die Spielerkabinen und durch die tolle Stadion-Kapelle geführt. Wir hatten viel Spaß und freuen uns auf zukünftige Aktionen.

31.08.2017  Ich schaff´s !

Das Mogli-Team durfte an einem tollen Vortrag vom finnischen Psychiater, Psychotherapeuten und Mitgründer des Helsinki Kurztherapiezentrums Ben Furman teilnehmen.

Es ging um die "Ich schaff´s Methode" - Ein lösungsfokussiertes Programm für Kinder und Jugendliche. Es hilft Kindern, Fähigkeiten zu erwerben, Probleme zu bewältigen und schwieriges Verhalten loszuwerden.
Wir sind froh, Ben Furman kennengelernt zu haben und von seiner Methode begeistert, da er vor allem systemisch auf die Ressouren von Kindern schaut.

Weitere Infos:          "www.kidsskillsapp.com"
                                "http://www.ev-jugendhilfe-menden.de/wp-content/uploads

                                  /2017/03/Fachforum-2017_Ich-schaffs.pdf"

24.6.2017 Sommerfest

In der Grillhütte in Ölgershausen haben wir bei optimalen Wetterbedingungen unser diesjähriges Sommerfest gefeiert. Über die Teilnahme von über 80 Personen haben wir uns sehr gefreut. Für die Unterhaltung der Kinder und Jugendlichen und teilweise auch Erwachsenen haben wieder mit viel Engagement und offensichtlicher Freude die "Piccolinos" (www.piccolino-kinderevents.de)  gesorgt.

16.5.2017 "Pflegeeltern in Kontakt" Kleinstkinder

An diesem Morgen trafen sich wieder Eltern mit Kinder von 0-2 Jahren. Dies war das 5. Treffen der "Krabbelgruppe". Mütter und Kinder waren mit viel Freude dabei und lernen sich immer besser kennen. Allgemeine Themen wie Kinderernährung und Windelkauf haben genauso ihren Platz, wie die spezifischen Themen, die Pflegeeltern bewegen. An diesem Morgen gab es einen regen Austausch über die Empfindungen bei Besuchskontakten.

4.4.2017 "Pflegeeltern in Kontakt" Pflegekinder bis Grundschulalter

Das Thema an diesem Abend sollte der Vortrag von Frau Sckell sein. Wir haben Anregungen aus den Erziehungsempfehlungen gesammelt, die den Eltern nachgegangen sind.  Der Satz "Wenn ich dich am wenigsten verdiene, brauche ich dich am meisten" hat viele Eltern bewegt und fand viel Zustimmung. Gesprochen wurde besonders über die Herausforderung, sich diese Perspektive immer wieder in Erinnerung zu rufen und im Familienalltag zu erhalten. Lebhaft und konstruktiv wurde über die Bedeutung dieser Sichtweise in Bezug auf konsequentes Erziehungs-verhalten diskutiert.   

7.3.2017 "Pflegeeltern in Kontakt" Pflegekinder ab Klasse 5

In kleiner Runde haben wir den Vortrag von Frau Sckell nochmal Revue passieren lassen und sind darüber in ein intensives Gespräch gekommen. Es wurde angeregt für die Gruppe den Wochentag und u. U. die Uhrzeit zu verändern. Wir werden die betroffenen Pflegefamilien nochmal nach ihren diesbezüglichen Wünschen fragen.

3.3.2017 "Schützt und haltet uns"  Fachvortrag im Lyz

In Kooperation mit dem Pflegekinderdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein konnten wir Frau Sckell (Dipl. Psychologin) aus Hanau zu einem Fachvortrag im Lyz über bindungsorientierte pädagogische Arbeit gewinnen. Wir hatten sie schon einmal bei der Fachtagung in Menden erlebt und waren auch dort schon von ihrer Art, Bindungstheorien leicht verständlich zu machen und sehr praxisbezogene pädagogische Empfehlungen zu geben, angetan. Dies ist ihr unseres Erachtens auch an diesem Abend gelungen. Auch aus den Rückmeldungen der  zahlreich anwesenden Pflegeeltern konnten wir entnehmen, dass die Zuhörer viele Denkanstöße und Anregungen mitnehmen konnten. Wir danken an dieser Stelle Frau Sckell noch einmal herzlich für den gelungen Vortrag.  

 

Wie versprochen können Sie hier die PowerPoint-Folien zu dem Vortrag einsehen:

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Schützt und haltet uns!.ppt
Microsoft Power Point Präsentation 1.2 MB

24.2.2017   Bouldern

Mit insgesamt 21 Pflegekinder und deren Geschwister (zwischen 7 und 13 Jahren)  haben wir 2 sportlich, vergnügliche Stunden in Jung`s Boulderhalle verbracht. Unter fachkundlicher Anleitung von 2 Trainern sind die Kinder geklettert und haben Mut bewiesen, bis die Kräfte nachließen.

17./18.2.2017   Vorbereitungsseminar

Wir freuen uns über das große Interesse an unserem Vorbereitungsseminar und die hohe Bereitschaft von Bewerbern, sich mit der Thematik eingehend auseinander zu setzen und den Vorbereitungs-prozess zu beginnen.

Obwohl dieses Seminar sehr gut besucht war, benötigen wir nach wie vor neue Pflegefamilien und sind dankbar für jede Bewerbung. Unser nächster Infoabend findet am  6.4.2017 um 19.00 Uhr in unseren Räumen statt. Gerne können Sie uns jederzeit kontaktieren.

7.2.2017 "Pflegeeltern in Kontakt" (Pflegekinder bis Grundschulalter)

Wir haben uns sehr gefreut, dass unser Elternabendangebot sehr zahlreich angenommen wurde. Das Interesse an einer festen dauerhaften Gruppe ist groß.

Unser Themenvorschlag für den Abend war: "Sind Pflegefamilien "normale" oder  "besondere" Familien?"

Kurz zusammengefasst kann man sagen: Von außen betrachtet werden Pflegefamilie häufig als "besondere" Familie gesehen, von "innen" fühlt es sich für die Familie aber ganz "normal" an.

Besonders schön war, dass die Pflegeeltern gut miteinander in Kontakt gekommen sind und es einen regen und lebendigen Austausch gab.

01.02.2017  Zuwachs im Mogli-Team

Wir freuen uns sehr über unsere neue Mitarbeiterin

Heidi Dreisbach.

Sie wird als Sozialpädagogin und Elternberaterin mit im Team einsteigen und ist in erster Linie Ansprechpartnerin für die leiblichen Eltern.

In ihren Gesprächen kann über die Nach- und Vorbereitung der Besuchskontakte gesprochen werden, sowie über deren Verlauf und persönliche Anliegen.

Herzlich Willkommen!

2.12.2016 - "Dschungelbuch"

Wir haben uns mit vielen Kindern und einigen Eltern bei Popcorn und Getränken den Film von Mogli angeschaut. Dort wird seine Geschichte als Pflegekind der Wolfs-Familie erzählt. Die Kinder waren sehr aufmerksam von einer besonderen Pflegekind-Geschichte in schönen Bildern zu sehen und zu hören.

10.11.2016 Fachtagung in Menden

                   "Kinder stärken für das Leben! Was wirkt und hilft!"

 

Wir haben eine sehr interessante Fachtagung in Menden erlebt.  Vormittags ging es um Beteiligung von Kindern, leiblichen Eltern und Pflegeeltern am Hilfeprozess. Nachmittags waren Vorträge zu Bindungstheorien, Trauma von Flüchtlingskindern und Lösungsfokussierung in der Pädagogik und Beratung. Wir haben einige Anregungen mitgenommen, was dazugelernt und neue Literaturvorschläge mitgebracht (die Bücher können bei uns ausgeliehen werden) und interessante Referenten kennen gelernt, die wir gut mal zu einem Themenabend zu Mogli einladen können!   

Die Power-Point Präsentationen der Referenten werden in den nächsten Tagen auf der Homepage der Ev. Jugendhilfe Menden eingestellt!        

8.11.2016 Pflegeelternabend

Unser Thema war die Planung für das neue Mogli-Jahr. Wir wollten die Meinung unserer Pflegeeltern zu unseren neuen und auch zu den bewährten Angeboten hören. Es war ein sehr konstruktiver und lebhafter Austausch. Wir sind sehr dankbar für die Rückmeldungen und die Anregungen. Wir werden mit den Pflegeeltern, die nicht anwesend sein konnten, beim nächsten Hausbesuch über die Themen sprechen und auch ihr Interesse abfragen.

Die Pflegeltern am Elternabend wünschten sich eine Tausch-, Verschenk-  oder Verkaufsbörse für Kindersachen einzurichten. Wir werden dies auf unserer Homepage (Such und Find) tun und auch auf Listen in unserem Büro, so dass alle Eltern nachschauen oder nachfragen können, wenn sie etwas für ihre Kinder brauchen oder etwas abzugeben haben.  Dies kann per Mail oder Telefon geschehen.

Unsere Anregung, regelmäßige Elternabende „Pflegeeltern in Kontakt“ in festen Gruppen für Pflegeeltern, die ähnliche Lebensbedingungen haben (z.B. Pflegekinder bis 9 Jahre oder ab 9 Jahre, Pflegefamilien mit leiblichen Kinder) zu veranstalten fand breite Zustimmung. Wir werden das konkrete Interesse bei den Hausbesuchen erfragen und Gruppen zusammenstellen.

Die Anregung einer Pflegemutter war, neuen Pflegefamilien erfahrene Pflegeeltern als „Paten“ anzubieten, mit denen sie sich auch telefonisch austauschen und beraten könnten.  Denn die Gefühle, die mit der häufig letztendlich kurzfristigen Aufnahme eines neuen Familienmitgliedes, mit den ersten Besuchskontakte oder anderen Themen verbunden sind,  könnten dann mit den  „Fachleuten“ dazu besprochen werden.

Bezüglich der Patenschaften der Pflegefamilien untereinander wurde angeregt, dass dies unter Umständen durch die festen Elterngruppen wachsen könnte.

Bezüglich des Eltern Cafés gab es eine lebhafte Diskussion. Wir werden wir ein erstes Angebot machen, die Erfahrung sammeln, wie es angenommen wird und dann berichten.     

Nach unserem Eindruck war es ein gelungener Elternabend in lockerer Atmosphäre.

 

27.10.2016 Besuch unseres Teams bei PiB in Bremen

Wir waren für einen Tag in Bremen bei PiB (Pflegekinder in Bremen). PiB ist ein großer, freier Träger, der ca. 600 Pflegefamilien betreut.  Uns interessierten im Besonderen  die Erfahrungen mit dem Elterncafé, das dort schon seit längerem mit Erfolg durchgeführt wird. Wir hatten aber natürlich auch noch viele andere Fragen im Gepäck. Der Empfang und die Betreuung waren ausgesprochen freundlich und

zugewandt. Dafür hier nochmal unser herzlicher Dank nach Bremen. Vormittags hatten wir mit einigen Mitarbeiterinnen von PiB einen sehr konstruktiven und gewinnbringenden Austausch, nachmittags die Gelegenheit, an einem Elterncafé teilzunehmen. Wir haben einige neue Anregungen und Ideen mitgebracht. Beim Elternabend möchten wir unseren Pflegeeltern gerne davon berichten und freuen uns auf den Meinungsaustausch und die entwickelten Pläne für das neue Jahr.

4.10.2016  -  Frühstück für Netzwerkpflegefamilien

Zum wiederholten Male trafen sich die Pflegefamilien, die Kinder aus ihrer Familie oder ihrem familiären Umfeld aufgenommen haben.  Dieses Mal waren ausschließlich Großeltern anwesend, die ihr Enkelkind aufgenommen haben. Es ging um das Thema "Wie kann ich Pflegemutter/Pflegevater und gleichzeitig Oma oder Opa sein?" Es entstand eine lebhafte Diskussion bei leckerem Frühstück.

 

3.9.2016 - Tag der offenen Tür bei Mogli

Bei herrlichem Sonnenschein haben wir mit zeitweise über 120 Personen unsere neuen Räume eingeweiht. Drinnen und Draußen wurde geschminkt und verkleidet, gebastelt, jongliert, Fußball gespielt und Bogen geschossen. Dies alles mit tatkräftiger Unterstützung  von "Piccolino-Kinderevents", denen unser besonderer Dank gilt.

Sowohl den Erwachsenen als auch den Kindern hat das Angebot großen Spaß bereitet.  Es gab viele neue und vertraute Begegnungen, anregende Gespräche bei Kaffee, Kuchen und Hotdogs. Unsre neuen Räume und wir haben den Stresstest mühelos bestanden. Auch uns hat der Nachmittag große Freude bereitet.

 

Es grüßt Ihr Mogli-Team und ein Tiger vom Tag der offenen Tür.